Beiträge von Mitgliedern


Die Heinzelmännchen von der Gattersäge

 

Wie ist zu Großefehn es doch andem

Mit Heinzelmännchen so bequem!!

So frei nach August Kopisch kommt es uns allen vor, was seit Februar in und um
die Gattersäge herum alles passierte!

Vor allem Manfred Dieling – „uns Manni“ – und Karl-Heinz Weber – „uns Carlo“ – haben in den Coronamonaten Februar, März und April das Pflaster in der Gattersäge aufgehoben und neu verlegt. Die Gemeinde hatte genügend Brechsand zur Verfügung gestellt

Vorher wurde ausgeräumt und entsorgt, was nicht dorthin gehörte.

Unfassbar für uns, war auf einmal alles fertig und sah wie neu aus. Aber auch rund um das Gebäude wurde klar Schiff gemacht. Auch hier unterstützte die Gemeinde. Nun kann um die Gattersäge herum alles gut sauber gehalten werden. Die Dachrinnen sind geräumt, teilweise ist das Holz nachgestrichen. Das Pflaster um den Baum ist aufgehoben und Sand stattdessen aufgebracht worden.

Weitere Mitglieder der Gattersägengruppe (Anton Schoon und Daniel Gronewold) kümmerten sich besonders um die eigentliche Gattersäge, dass sie gut und rund jetzt läuft. Enno Wiese hat zusammen mit Manni die Sägeblätter geschärft. Das ist eine große Kunst. Und wie erlernen junge Menschen so etwas? Schauen auf Youtube und eignen sich das Handwerk an! Die Beiden haben gleich auch ausprobiert, ob das Schärfen gelungen ist. Ich durfte ein gesägtes Brett befühlen: glatt wie ein Kinderpopo!!!

Und zwischendurch geht ein gesägtes Brett auch schon mal gegen eine mehr oder weniger großzügige Spende an Interessenten außer Haus. Damit können die nächsten Reparaturen aus eigener Kraft bezahlt werden!!

Ganz toll, was diese Gruppe dort leistet!

Am Samstag, 17.06.2021, will die Gruppe ab 14 Uhr wieder sägen. Ich bin gespannt auf die Bretter!!

 

Und wie schön, dass wieder Gäste bei Meike van Lengen in der Teestube sitzen und

Tee und Kuchen dort verzehren dürfen. Ihre Gäste werden sicher neugierig werden und zuschauen kommen.

Dabei können sie eine neue barrierefreie Zuwegung zur Gattersäge benutzen, die natürlich auch von unseren „Heinzelmännchen“ neu angelegt wurde.

 

 

Buchvorstellung / W.Meinders

Im Fehnmuseum hatte ich einige Seminare zu LENR (Kalte Kernreaktion) veranstaltet, die allesamt gut besucht waren. Besonders zur ersten Veranstaltung mussten aus allen Ecken und Enden zusätzliche Stühle herbeigeschafft werden. Es waren sogar Interessierte aus dem Ruhrgebiet und Hannover angereist.

 

Nun habe ich zu diesem Thema ein Buch geschrieben:

Worum geht es? Die Kalte Kernreaktion ist eine seit rund 30 Jahren bekannte Energiequelle, die praktisch keine Rohstoffe verbraucht, keine gefährliche Strahlung oder Abfälle produziert und in letzter Konsequenz kein Verteilernetz benötigt, weil die Energie direkt beim Verbraucher erzeugt  werden kann.

 

Bisher war nur ansatzweise bekannt, wie die in der Reaktion erzeugte Energie entsteht – aber das ändert sich gerade. Unabhängig von diesen Forschungen ist diese Energie so sicher, dass sie schon jetzt genutzt werden kann. Einige Firmen sind auf dem Weg in den Markt. Viele Patente wurden erteilt, darunter an die NASA, Airbus und die US-Navy. Etwas spät, aber nicht zu spät, hat die EU Ende vergangenen Jahres zwei eigene Forschungsprogramme gestartet.

 

Das Buch erklärt in allgemein verständlicher Sprache die physikalischen Hintergründe der Technologie, zeigt den Stand der Entwicklung weltweit und erklärt die vielfältigen Partikularinteressen, die eine schnellere Verbreitung der Technologie bisher verhindert haben.

 

Ein Physiker bezeichnet das Buch im Vorwort als „in dem hier erbrachten Umfang in deutscher Sprache bisher einzigartig und überaus wissenswert.“

 

Die Kalte Kernreaktion hat das Potential, die Energieversorgung innerhalb einer Dekade zum Vorteil der Menschen und der Umwelt entscheidend zu verbessern.

 

Beim Novum-Verlag selbst ist das Buch bereits bestellbar und in der Beschreibung gibt es eine umfangreiche Leseprobe.

https://www.novumverlag.com/onlineshop/buch/kalte-kernreaktion.html

Bei Amazon und bei Buchhändlern ist es ebenfalls bestellbar, aber hat teilweise längere Lieferzeiten.

 

Freundliche Grüße

W. Meinders

 

 


Text Hinrich Tjaden:

Stand Nachlass von Anneliese Krull

Anneliese Krull ist vor einem Jahr  über achtzigjährig gestorben. Sie hat in den letzten 40 Jahren viel Literatur über unsere Heimat Ostfriesland gesammelt, u.a. Fachbücher, unzählige Festschriften, Heimatbeilagen der vier ageszeitungen (Harlinger Land, Norder Kurier, OZ, ON), Fachausgaben der Ostfriesischen Landschaft und zahlreiche Ortssippenbücher.

Ich habe Anneliese Krull 2011 kennengelernt, im Jubiläumsjahr zum 375-jährigen Bestehens des Ortes Lübbertsfehn. Ich war seinerzeit dort Ortsbürgermeister und wusste, dass eine Dame aus Simonswolde alles sammelt, was im Zusammenhang mit Ostfriesland interessant sein könnte. Daraufhin habe ich Anneliese Krull ausfindig gemacht und sie gebeten, zu unserer Geschichte etwas zusammenzustellen.

Diese Aufgabe hat sie hervorragend gelöst. In einer handschriftlichen Ausarbeitung mit Quellennachweis hat sie innerhalb kurzer Zeit viele Details aufgeschrieben, die nicht nur mich zum großen Bewunderer ihrer Kompetenz gemacht hat.

Nach dem Ableben von Anneliese Krull vor einem Jahr, kam die Tochter Hilde Krull auf uns zu,  mit der Frage, ob wir vom Fehnmuseum Eiland Interesse an dem Nachlass ihrer Mutter hätten. Anfang des Jahres vereinbarten wir einen Termin im Eiland mit unserem Vorstand, mit Hilde Krull, Gerd-Arnold Ubben (Heimatkundiger und Kenner der Sammlung), und Arno Ulrichs als Ortsbürgermeister von Simonswolde. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte Dr. Wessels, Leiter des Staatsarchivs in Aurich, nicht teilnehmen. Uns war wichtig, möglichst breit aufgestellt zu sein, um nach den Informationen über den großen Umfang angemessen mit der Sammlung umzugehen und alle Möglichkeiten der langfristigen Verwertung der Unterlagen sorgfältig zu bedenken.

Nach den ersten Organisationsgesprächen sind wir so verblieben, dass die Bücher- und Schriftensammlung zu uns ins Eiland kommen, die 170 Aktenordner mit den Zusammenstellungen der Beilagen und Zeitungsausschnitte zum Staatsarchiv nach Aurich.

Die Bücher, die mittlerweile zu 90% bei uns schon angekommen sind, werden von Diedrich Meyer digitalisiert und archiviert. Es sind Schätze, die eher von heimatkundlicher Bedeutung sind. Man kann sich ein Buch nehmen und Einzelheiten über vertraute Ortschaften lesen oder Zusammenhänge von Zeitepochen, Krisen oder beruflichen Entwicklungen verfolgen. Voraussetzung ist allerdings, dass man Zeit mitbringen muss, um diese beeindruckende Sammlung auf sich wirken zu lassen.

Einige Beispiele, die mich persönlich berühren:
1. Der bekannte Theologieprofessor Karl Barth wurde 1935 vom Hitler-Regime abberufen. Nach Bekanntgabe dieser Situation wurde ihm von der Reformierten Kirche in Emden ein Pastorenamt angeboten. Das persönliche Schreiben von Karl Barth zu dieser Anfrage ist in einem Buch zu entdecken.
2. „Letztwillige Verfügungen nach ostfriesischem Recht“ von Dr. Harm Buss (Herausgegeben 1966 von der Ostfriesischen Landschaft)
3. Ein Bericht zur neuen Volksschule Weene vom 15.09.1983 mit einem Bild von Heie Frühling und Hans-Claus Petersen.


Wie geht es nun weiter?

Derzeit sind wir noch lange nicht fertig mit der Archivierung. Nach Abschluss dieses Arbeitsschrittes haben wir im Vorstand zu überlegen, wie diese Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten, die wir mit den Verantwortlichen in naher Zukunft abzuwägen haben.

Lübbertsfehn, den 11.06.21
Hinrich Tjaden

Juni 2021      Helmut von Aswege

 

Regenwasser und Grundwasser

In den letzten Jahren haben wir uns viele Gedanken gemacht über den Klimawandel, Erderwärmung, Wetterveränderungen, Dürrezeiten, Mäuseplage usw.

Es geht uns auch in der Geschichtswerkstatt darum, Wissen und sowohl geistige, wie auch materielle Werte zu erhalten.

Zu dem materiellen Werten gehören auch unsere Landschaften sowohl allgemein, wie auch inbesonders Moore, von Mensch und Tier genutzte Meeden, Marsch, die Geest u.a.m..

Die maßgebliche Rolle bei der Erhaltung der Pflanzen- und auch Tierwelt
spielt dabei das Wasser.

Unser Regenwasser verdunstet, läuft oberflächig ab, wird durch Entwässerungs-maßnahmen abgeführt  oder versickert in den Boden und steht den Pflanzen zur Verfügung.

Im Laufe des Winters sättigen sich die Böden im Allgemeinen bis zum Erreichen der maximalen Wassermenge, die von den Pflanzen nutzbar sind ( Nutzbare Feldkapazität nFK). Mit dem Erwärmen und Einsetzen des Pflanzenwachstums im Frühjahr beginnen die Böden von oben her abzutrocknen. Die Pflanzen schöpfen aus den Wasservorräten des Bodens. 

Wenn diese Wasservorräte nicht vorhanden sind, weil z.B. :
- die Entwässerungsmaßnahmen das Regenwasser abgeführt haben,

- die Entwässerungsmaßnahmen die Entstehung von Grund- bzw. Stauwasser in 

  pflanzenverfügbarer Höhe verhindert haben,

- durch die Entstehung einer trockenheitsbedingten, wasserundurchlässigen Schicht

das Regenwasser erst gar nicht zum Grundwasser gelangt.

 

Die, u.a. trockenheitsbedingte, wasserundurchlässige Schicht behält ihre wasserabweisende Eigenschaft sehr lange.
Wenn es über einen längeren Zeitraum keine regelmäßigen Regenfälle gibt
(unterschiedlich - je nach Bodenart), dann kann es zur Versteppung führen (Siehe Afrika - Justdigitt) /

(Erklärung der Schichteigenschaften).

 

Ich verhindere auf ca. 12 ha seit dem Winter 2017 das Ablaufen des Wassers bis zu einer Höhe von maximal 40 cm unterhalb der Bodenoberfläche
durch aufstauen.

Gleichzeitig sind die Gräben (oft nur) so tief, dass das, in den Gräben aufgefangene Regenwasser durch die Kapillarität dem Grundwasser zugeführt wird.

Dürreschäden oder Mäuseplage kennen wir dort nicht und der Boden ist gut befahrbar.

Da wir lediglich die Zubringergräben aufstauen mussten, entstanden  nur sehr geringe Kosten ( Ein Nivelliergerät, etwas Teichfolie und Sand ).

 

https://justdiggit.org/de/idee/  Nummerierung

https://justdiggit.org/de/faq/   Häufige Fragen

 

Hinrich Tjaden, neues Mitglied in unserem Vorstand - Herzlich willkommen

 

Liebe Freunde der Geschichtswerkstatt,

mein Name ist Hinrich Tjaden, bin 68 Jahre alt, verheiratet mit Gesa,

geb. Trauernicht, und Vater von 3 erwachsenen Kindern.
Ich wohne in Lübbertsfehn, wo ich als Bauernsohn geboren wurde und mich daher dort sehr verwurzelt fühle. In meinem Beruf als Bauingenieur bin ich 35 Jahre in einem Bauunternehmen in Westerstede tätig gewesen.

In den letzten Jahren habe ich mehr und mehr wahrgenommen, dass es soviel Dinge auf dieser Welt gibt, die für mich und unsere Gesellschaft von großer Bedeutung sind.

So habe ich die Kommunalpolitik für mich entdeckt.
Ich erkenne im Kreistag Aurich viele Zusammenhänge, die ich vorher nicht wußte, und kann mitentscheiden, welche Wege für unseren Landkreis aus meiner Sicht richtig und sinnvoll sind.
Gleichzeitig sehe ich, dass es in der Kommunalpolitik viele unterschiedliche Ansätze gibt, die auch ihre Berechtigung haben und ich schätze das hohe demokratische Gut der Möglichkeit zur konstruktiven Auseinandersetzung darüber sehr.

 Im Rahmen meiner politischen Arbeit hatte ich mich von Gerd Weers motivieren lassen, mit der Gemeinde Ihlow die Aktion „Van Dörp to Dörp“ zu begleiten.
Eine Gelegenheit, viele Schätze unserer Region zu entdecken, die mir bis dahin fremd waren. Gleichzeitig wurde mir bewußt, dass kommunale Grenzen trennen, wenn man sich nicht bemüht, diese Verwaltungseinheiten
zu überspringen.

Durch die verschiedenen Begegnungen habe ich des Öfteren mit Heyo Onken, Westgroßefehn, gesprochen. Er beeindruckte mich mit seinem umfangreichen Wissen über unsere Region und unsere Zeitgeschichte.
Das motivierte mich, über die LEB ebenfalls den Gästeführerschein zu absolvieren. Bei den überregionalen Schulungen wurde mir vermittelt, welch hohen Stellenwert das Fehnmuseum Eiland hat.

 Im letzten Jahr wurde ich dann von Kerstin Buss gefragt, ob ich im Vorstand des Vereins mitarbeiten möchte. Gerne habe ich zugesagt.

 Nun erlebe ich die Bestätigung meiner Wahrnehmung, dass viele ehrenamtliche Vereinsmitglieder sich in ganz verschiedenen Bereichen engagieren und den Museumsverein erfolgreich voranbringen.
Deshalb nehme ich meine Aufgabe im Verein gerne wahr und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.

 

Lübbertsfehn, den 13. April 2021

 

Hinrich Tjaden

 

 

Und noch eine schöne Nachricht:

Wir freuen uns, dass uns aus dem Nachlass von Therese Wolters zwei wunderschöne, ganz besondere, originale Kapitänsbilder überreicht wurden, die einen würdigen Platz im Museum finden werden.

Sie stammen aus dem Hause von Thomas Ulrichs, Spetzerfehn, dessen Vater Johann als Kapitän zu Großefehn im Ortssippenbuch geführt wird.

Auch alte Pferde-Moorschuhe sind mitgekommen.

Herzlichen Dank!

 

 

 

Es ist toll, sich ehrenamtlich für etwas einzusetzen.

Was wir dafür bekommen, ist auch oft wertvoller als Geld:

Ein Lächeln, Erfahrung, Wissen, soziale Kompetenzen und

einfach ein sehr schönes Gefühl.

 

An diesem Absatz in unserem Newsletter Nr.: 4 habe ich mich erinnert, als ich Kerstins

Jahresbericht 2019 las.

Er zeigt das stetige Engagement der beteiligten Menschen für die Erhaltung und Weiterentwicklung unseres Vereins mit allem, was dazugehört. Hierfür investieren sie viel Zeit und Kraft.

Hierfür an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön.

Helmut

 

Bericht 2019 - Verein Fehnmuseum Eiland e.V. am 22.Oktober 2020 im

Fehnmuseum Eiland in Westgroßefehn.

Sechzehn Mitglieder trafen sich entsprechend der Corona-Regeln mit Abstand und mit Maske im Museum.

In ihrem Jahresbericht 2019 stellte die 1. Vorsitzende Kerstin Buss heraus, dass die Zeitzeugenfilme weiterhin Besuchermagnete sind und die inszenierten Führungen über das Fehn gerne gebucht werden.

Anstrengend, aber mit gutem Erfolg konnte der Vorstand ein zweites Investitions-Förderprogramm des Niedersächsischen Wissenschaftsministeriums abschließen.

An acht Monitoren können nun die Museumsgästen zu verschiedenen Themen Texte und Bilder aufrufen, um an mehr Informationen zu gelangen.

Außerdem ist auf der Empore einiges neu gestaltet worden. Das Ganze wurde in einer kleinen Feierstunde am 19.Mai 2019 der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Erfreulich ist, dass über das Jobcenter ab August 2019 für ein Jahr die Einstellung eines Mitarbeiters gefördert wurde. Herr Diedrich Meyer aus Südbrookmerland inventarisiert unsere Objekte in ein digitales Programm – sehr zukunftsweisend.

 

Bei den Wahlen wurden zunächst zwei Vorstandsmitglieder verabschiedet. Für Heiko Suhr und Heyo Schapp gab es Dank und Anerkennung für ihre jeweils langjährige Tätigkeit im Vorstand.

Anschließend wurden Kerstin Buss, Heyo Onken und Vera Soeken in den Vorstand wiedergewählt.

Neu gewählt wurden Hinrich Tjaden aus Lübbertsfehn und Helena Vitsios aus Warsingsfehn.

 

Für den Beirat wurden wiedergewählt: Karl-Heinz Weber und Helmut von Aswege. Neu in den Beirat gewählt wurden Asaja Ahrends, Collrunge (früher Westgroßefehn), Jann de Buhr, Veenhusen, Klaus Meyer, Mittegroßefehn, Annchen Saathoff-Uden, Westgroßefehn.

 

Beschlossen wurde, dass im Frühjahr die nächste Mitgliederversammlung möglichst wieder stattfinden soll.

 

Zufrieden gingen alle nach Hause. Trotz des Abstandes war der Abend in herzlicher und positiver Stimmung verlaufen.

 

 

Kerstin Buss

 

 

Grußwort zum Weihnachtsfest 2020 und zum Neuen Jahr 2021

 

Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde des Fehnmuseums,

ein ungewöhnliches Jahr, das uns allen viel abverlangt hat, neigt sich dem Ende zu. Vieles lief anders ab, als wir es gedacht und geplant hatten.

Unsere Zeitzeugenfilme liefen nur bis zum ersten Lock-Down im März, dann konnten wir keine mehr zeigen. Einige Gästeführungen und mehrmals unseren historischen Fehnspaziergang konnten wir aber im Sommer erfolgreich durchführen.

Zudem haben wir unser drittes Fördermittelprojekt wirksam umgesetzt. Die alten Vitrinen im Eingangsbereich sind ersetzt worden durch neue Unterschränke mit Schubläden, die dem schon erneuerten Ortsmodell dazwischen optisch angepasst sind.

Freude bereitet uns auch unser neuer Mitarbeiter Diedrich Meyer aus Südbrookmerland. Dank der Förderung durch das Jobcenter Aurich kann Herr Meyer seine nutzbringende Inventarisierungsarbeit für uns weiter fortsetzen.

Im Hintergrund wird hier und dort gewerkelt.

Die neue Gattersägengruppe hat schon einige Male gesägt und sogar Bretter verkauft. So fiel uns der Kauf neuer Treibriemen für die Säge finanziell

leichter.

Unser Technik-Obmann und neues Beiratsmitglied Klaus Meyer musste einige Male einspringen und helfen, unser Telefon und einige der Medienstationen wieder zum Laufen zu bringen.

Und für die Homepage der Geschichtswerkstatt mit seinem Newsletter verbringt Helmut von Aswege so manche Stunde vor dem Laptop.

Allen hier Genannten und allen Übrigen, die ihre Zeit für das Fehnmuseum einbrachten und einbringen, danke ich von Herzen.

Nur gemeinschaftlich können wir es schaffen!

 

So wünsche ich uns allen ein gesegnetes Weihnachtsfest, trotz aller Einschränkungen, und alles Gute für das Neue Jahr. Bleibt gesund!

 

Ich freue mich auf einen Neustart im nächsten Jahr!

 

In herzlicher Verbundenheit

 

 Kerstin (Buss)

 

 

 

8.Dezember 2019

Neues aus dem Fehnmuseum Eiland - Geschichtswerkstatt

 

Im Landarbeitermuseum in Suurhusen erzählte der ehemalige Landarbeiter Erich Berg aus der Jugendzeit und aus seinem Leben.

Heyo Onken hatte das in letzter Minute erfahren, setzte sich ins Auto und fand das kleine Museum in der Nähe der Kirche. Der kleine Raum war übervoll besetzt. Erich Berg saß in seinem „Hörnstuhl“ direkt beim offenen Feuer und begann sofort sehr impulsiv zu erzählen.

Heyo Onken hatte seinen Schreibblock dabei und notierte alles was bei Erich Berg über die Lippen kam, auch wenn es chronologisch durcheinander ging.

Aber es war faszinierend, spannend und für die meisten Zuhörer neue Eindrücke.

Inzwischen hatten sich noch weitere Gäste eingefunden die draußen vor den offenen Fenstern standen und gespannt zuhörten.

Als Erich Berg nach etwa einer Stunde zum Ende kam, fragte Heyo Onken den Erzähler, ob er ihm das alles wohl später noch einmal für eine DVD Aufnahme erzählen würde.

Erich Berg stimmte zu und damit wurde in Kürze der Grundstein für einen weiteren Film gelegt.

Heyo Onken