Ev.-luth. Auferstehungskirche Ostgroßefehn

 

 

 

Dieser Beitrag wurde eingesetzt mit der

freundlichen Genehmigung des Kirchenvorstandes,

vertreten durch Pastorin Frau Imke Scheibling.

 

In der Homepage der

Ev.-luth. Auferstehungskirche Ostgroßefehn sind Sie sehr willkommen.

Sie können sie unter der Adresse:
www.kark-ostgrootfehn.de  aufrufen.

 

 

 

 

Ev.-luth. Auferstehungskirche Ostgroßefehn

 

Der Grundstein für die Auferstehungskirche in Ostgroßefehn wird im Oktober 1894 gelegt; 14 Monate darauf findet die Einweihung statt (22.12.1895). Der Sakralbau im neogotischen Stil ist aus roten Backsteinen errichtet. Vier Stützpfeiler gliedern dessen Außenwände in fünf Felder, in die schmale Spitzbogenfenster eingelassen sind. Anstelle eines Glockenturms thront auf der Kirche am westlichen Ende des Firsts ein Dachreiter. Zu den besonderen Kunstgegenständen des Gotteshauses zählen unter anderem die spätromantische Furtwängler-Hammer-Orgel sowie die farbigen Bleiglasfenster im Chorraum (siehe Bild). Eines zeigt das Auferstehungsgeschehen am Ostermorgen, von dem sich der Name des Gotteshauses und seiner Gemeinde ableitet.

 

Historisch

 

Ostgroßefehn ist der jüngste Ortsteil der Gemeinde Großefehn (Landkreis Aurich). Seine Besiedlung beginnt um das Jahr 1790. Kirchlich gehören die Moorkolonisten zunächst zur lutherischen Gemeinde Aurich-Oldendorf. Mitte des 19. Jahrhunderts feiern die Siedler erstmals eigene Gottesdienste. Als Versammlungsort nutzen sie ein Schulgebäude am Großefehnkanal. 1867 wird ein Hilfsgeistlicher angestellt, fünf Jahre darauf erhält der Ort schließlich den Status einer Pfarrkollaboratur zugesprochen (1872). Der entscheidende Schritt zur Selbständigkeit geschieht 1889. Am 11. Dezember erfolgt die Gründung der Auferstehungsgemeinde Ostgroßefehn.

 

Zur Auferstehungsgemeinde Ostgroßefehn gehört auch der Wiesmoorer Stadtteil Wilhelmsfehn. Ende des 19. Jahrhunderts ist die Siedlung samt Dorfschule am Oberende des Großefehnkanals gegründet worden. 1951 erfolgt die politische Eingliederung in Wiesmoor, die kirchliche Zugehörigkeit zu Ostgroßefehn bleibt.