Johann Ahrends

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Seine Vorstellung

Zu den Filmbeiträgen scrollen Sie bitte nach unten.

Danach:

Nr. 1  Einführung zum Film Fehntjer Land ....

Nr. 2  Sein Brief zum Film Disco...


Wie im Dezember 2021- Newsletter angekündigt, ist, zu unserer großen Freude,

Johann Ahrends bereit uns aktiv zu unterstützen.

Heyo hat ihn durch die beiden Homepages http://www.johann-ahrends.de/ und

https://www.video-arthouse.de/ kennengelernt und war auch über die vielen Beiträge überrascht.

                                                      Klick doch maal rin.

 

Obwohl wir ihn wohl fast alle kennen - hier seine Vorstellung:

Moin! Ich möchte mich einmal kurz vorstellen: Mein Name ist Johann Ahrends, ich bin 61 Jahre alt und komme vom Fehn. Genauer gesagt erblickte ich in der Stelzenwieke in Wiesmoor das Licht der Welt. Mein Vater war ein echter Fehntjer und hat sogar noch auf einem Torfschiff gearbeitet – mein Opa hatte sogar ein eigenes.

1988 bin ich nach Hannover gezogen, wo ich mit meiner Frau und meinen beiden Söhnen lebe. Nach meiner Ausbildung bei der Ostfriesen-Zeitung war ich viele Jahre beim ZDF, beim NDR und zuletzt selbständig mit einer Produktionsfirma als Filmemacher. Die meisten Filme habe ich über Land und Leute in Ostfriesland gedreht.

Seit dem 1. Januar orientiere ich mich gerade neu: Ich werde weiter Filme über Ostfriesen drehen, aber ich möchte mich auch mehr meiner plattdeutschen Heimatsprache widmen. So werde ich für NDR1 Niedersachsen Radiobeiträge in plattdeutscher Sprache produzieren. Und: Ich schreibe wieder für die Ostfriesen-Zeitung, sobald die Corona-Krise vorbei ist.

Vor drei Jahren habe ich ein kleines Domizil in meiner alten Heimat geschaffen –
ein Ferienhaus in Timmel, wo ich gerade im Winter oft und gerne bin.
Die Arbeit des Fehnmuseums hat mich schon immer interessiert – darum freue ich mich auf eine Zusammenarbeit.

 

Lieber Johann,

wir freuen uns auf Deine Beiträge.

 

Übrigens, seinen Newsletter können Sie hier bestellen.

 

Jetzt geht es los:

 

Inhaltsverzeichnis:




Nr.  1 - Ostfriesen im Fehntjer Land

Hier ist, aus der Reihe -die nordstory-, Johanns erste Filmempfehlung:

Ostfriesen im Fehntjer Land.

Hierzu gehört der Internetauftritt:

http://www.johann-ahrends.de/produktionen/ostfriesen-im-fehntjer-land

(siehe unten)

 

Den Film starten Sie, wenn Sie    -hier-    klicken.

 


 

Nr. 2 Als die Disco in den Norden kam.

 

Moin zusammen!

Mit meiner nächsten Film-Empfehlung möchte ich einen kleinen Beitrag leisten zur Dokumentation der etwas jüngeren Geschichte des Fehns. Denn in den 70er Jahren gab es jede Menge Discotheken in Ostfriesland – und auch einige entlang des Großefehnkanals. Mein Film heißt „Als die Disco in den Norden kam“ und man kann ihn sich in der NDR-Mediathek oder am 2. April im NDR anschauen.

Dazu folgende ganz persönliche Gedanken und Informationen.

Als ich 15 Jahre alt war, nicht lange nach der Konfirmation in der evangelischen Auferstehungskirche Ostgroßefehn, durften wir erstmals in die Disco – zu „Klöver“, wie sie damals noch hieß (heute Deckers Discothek). Sonntags ab 15 Uhr war Disco für die Jüngeren. Ich gehörte zu denjenigen, die als erste da waren und noch die Vorhänge zugezogen haben, bevor Martin Lünemann die Platten auflegte. Bis 19 Uhr durften wir bleiben – es war damals unser Höhepunkt der Woche. Das war so 1975. Im selben Jahr öffnete etwas weiter westlich das „Alte Fehnhaus“ an der Schleuse bei der damaligen Grundschule. Lüppo und Elli Wermerßen aus Emden wagten den Sprung ins kalte Wasser und starteten eine später in Ostfriesland beispiellose Ära als Discothekenbesitzer. Das „Fehnhaus“ wurde schnell zu meiner zweiten Heimat. Zusammen mit meinen damaligen Klassenkameraden und Freunden verbrachte ich viel Zeit bei Lüppo und Elli. Unzählige Geschichten sind heute immer noch in schöner Erinnerung – und werden bei Gelegenheit immer wieder zum Besten gegeben.

Damals gab es etliche Discotheken in Ostfriesland – wir schwärmten an den Wochenenden immer wieder von unserer Basis-Station „Fehnhaus“ aus – und erkundeten die anderen Läden: „Old Inn“ in Aurich, „Meta“ in Norddeich, „Holtenpoort“ in Emden, „Milljöh“ in Warsingsfehn, „Newtimer“ in Zetel oder „Palazzo“ in Wilhelmshaven. Später dann auch gerne das „Tunis“ in Marx. Ich erinnere mich sehr gerne an diese Zeit – und das hat wohl auch dazu geführt, dass ich diese Erlebnisse mit einem Film würdigen wollte. Kurz vor der Corona-Pandemie drehte ich bei „Meta“ in Norddeich (eine der ältesten Discotheken Deutschlands und sieht immer noch so aus wie damals), im „Hyde-Park“ in Osnabrück und bei „Rio“ in Wittmund. Zudem dokumentierten wir den Umzug der Disco „Sonnenstein“ aus Harpstedt ins Museumsdorf Cloppenburg. Denn die Discotheken sind tatsächlich museumsreif und zählen schon heute zum kulturellen Erbe Niedersachsens.

Natürlich war ich auch bei Lüppo und Elli in Aurich. In ihren besten Zeiten besaßen sie sechs Discotheken und beschäftigen mehr als 50 Mitarbeiter. Nachdem die Disco-Zeit zu Ende ging, betrieben sie die Kneipe „Kukelorum“ an der Schleuse in Rahe, das früher auch die zweite Heimat des Liedermachers Hannes Fleßner war.

All das und noch einiges mehr gibt es zu sehen in meinem Film „Als die Disco in den Norden kam“. Unter diesem Link ist der Film noch bis zum 10. Juni 2022 abrufbar:

 

https://www.ardmediathek.de/video/unsere-geschichte/als-die-disco-in-den-norden-kam/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9lY2EzOWMxOC1kMDgxLTQ2ZGQtYTIwZC1hYjVlZDM4NDQ4YTY

 

Wer kein Internet hat:

Am Samstag, 2. April 2022 wird der Film um 12:00 Uhr im NDR wiederholt.